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Reisen, Erfahren, Erleben von Natur und Kultur

Der folgende Reiseplan gibt Ihnen einen detaillierten Überblick über die anvisierten Reiseetappen. Die Reise ist nach unserem thematischen Schwerpunkt „Entdeckungsreisen im Kaukasus“ ausgerichtet. Mit dieser Reise wollen wir Sie einladen, mit uns gemeinsam die unbekannte Gegend zu erkunden und unser Wissen zu erweitern. 

Grundsätzlich führen wir vor Ort gemeinsam die Vor- und Nachbereitung der Reiseetappen durch. Vor Antritt jeder Reiseetappe besprechen wir den Tagesablauf. Sie erhalten dabei die Gelegenheit, sich mit eigenen Impulsen an der Gestaltung der Tagestour zu beteiligen. Nach Bedarf wollen wir gemeinsam mit Ihnen zum Abschluss des Tages entstandene Eindrücke austauschen.

Preis
3200 EUR
Dauer
15 Tage
Aktuelle Termine
06.10.17 bis 21.10.17

Tag 1

Anreise Georgien - Tbilisi

Deutschland - Georgien/Tbilisi. Ankunft Tbilisi - Check-In in den frühen Morgenstunden. Übernachtung Tbilisi.

Wir fliegen mit einem Linienflug von Deutschland in die georgische Hauptstadt und kommen in Tbilisi (in der Regel) nach Mitternacht an. Nach dem Transfer vom Flughafen in die Unterkunft ruhen Sie sich von der Anreise aus.

Tag 2

Durch die Altstadt von Tbilisi

Tbilisi - Stadtbesichtigung. Übernachtung Tbilisi.

Nach dem Frühstück starten wir einen entspannten Akklimatisierungsrundgang durch die Altstadt von Tbilisi und fangen neben den Kirchen, Festungen, Moscheen und Synagogen die Stimmung und das Flair der Stadt ein. Alte Gassen und Häuser sowie die Lebensweise der Stadtbewohner bieten dazu eine perfekte Gelegenheit. Mit einem frühen Abendessen und einem anschließenden Abendspaziergang lassen wir den Tag ausklingen.

Tag 3

Bolnisi – Ein deutsches Dorf im Kaukasus

Tbilisi - Bolnisi. Übernachtung in Bolnisi.

Heute verlassen wir die georgische Hauptstadt in südwestlicher Richtung in die Region Niederkartli. Die Fahrt führt uns in das ca. 65 km von Tbilisi entfernte Bolnisi. Hier beziehen wir unsere Unterkunft für die nächsten Tage. Nach einem gemeinsamen Mittagessen machen wir uns „auf die Spuren deutscher Einwanderer“, denn es handelt sich um eine kleine Stadt, die durch deutsche Siedler unter dem Namen „Katharinenfeld“ im Jahr 1818 gegründet wurde. Hier wollen wir die wieder aufgebaute Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde besuchen und Nachfahren deutscher Auswanderer treffen. Das anschließende Abendessen rundet den ersten Tag in Bolnisi ab.

Tag 4

Wanderung zur Kirche Sioni in Alt-Bolnisi

Von Bolnisi nach Sioni und zurück. Übernachtung in Bolnisi.

Wir besichtigen eine der ältesten erhaltenen Kirchen Georgiens und des Südkaukasus - die Bolniser Sioni-Kirche (5. Jh.). Nach dem Frühstück machen wir uns auf den ca. 8 km langen Wanderweg (feste Schuhe, Regenkleidung und Kopftuch nicht vergessen). Die historisch bedeutende Landschaft beherbergt einige mehr oder weniger gut erhaltene Ruinen sakraler Bauwerke. Die Kirche Ts`ughrughascheni (12.-13. Jh.) bietet die Gelegenheit mehr über das „goldene Zeitalter“ Georgiens zu erfahren. Nach der Besichtigung der Kirchen machen wir uns auf den Rückweg nach Bolnisi, wo uns ein gemütliches Abendessen erwartet.

Tag 5

Im grünen Tal des Chrami-Flusses

Bolnisi - Samschwilde. Übernachtung Bolnisi.

Das grüne Tal des Chrami-Flusses stellt ein unberührtes Reservat dar. Das Tal liegt ca. 60 km südlich von Tbilisi, wenige Kilometer von Bolnisi entfernt und wird von beiden Seiten von grünen Hängen gesäumt. Wer diese Hänge besteigt, trifft auf Kunstgeschichte. Auf einer Terrasse, umgeben von geheimnisvollen Zeugen einer versunkenen Zeit, liegt die Festungsanlage von Samschwilde (ca. 8. Jh.). Bereits im frühen Mittelalter war Samschwilde ein strategisch wichtiger Grenzort, der die Außenposten der Großmächte markierte und dementsprechend umworben war. Neben Kunstgeschichte, erfahren Sie mehr über die Flora und Fauna der Region – die Gegend ist reich an unterschiedlichen Reptilienarten. 

Wir haben die Wahl mit dem Auto bis zur Festung Samschwilde zu fahren oder einen Wanderweg entlang des Chrami-Flusses mit anschließendem Aufstieg zur Festung zu laufen (feste Schuhe und Regenkleidung nicht vergessen). Für Verpflegung ist wie immer gesorgt: Frühstück, Picknick, Abendessen.

Tag 6

Aufbruch nach Aserbaidschan

Grenzübergang „Rote Brücke“ – Vorbei an Aghstafa, Tovuz nach Gandscha (ehemalig Elisabethpol). Transfer von Georgien nach Aserbaidschan. Ankunft und Übernachtung Gandscha.

Wir brechen am heutigen Morgen früh auf. Die Fahrt führt uns auf ca. 200 km in die Stadt Gandscha am Fuße des Kleinen Kaukasus. Wir überqueren an der „Roten Brücke“ erstmals die Grenze nach Aserbaidschan (Grenzkontrolle). Je nachdem wie lange uns der Transfer und die Grenzkontrolle zeitlich in Anspruch nehmen, gestaltet sich der Rest des Tages.

Gandscha ist die zweitgrößte Stadt des Landes, ein Denkmal der alten Kultur und das industrielle Zentrum des heutigen westlichen Aserbaidschans. Bei Interesse besteht die Möglichkeit einer ersten abendlichen Entdeckungstour der Stadt mit anschließendem gemeinsamen Abendessen.

Tag 7

Auf den Spuren Deutscher Auswanderer – Gandscha und Göygöl (Chanlar, ehemal. Helenendorf) in der Umgebung

In Gandscha und dem Naturreservat Göygül. Übernachtung Gandscha.

Wir streifen nach dem Frühstück durch Gandscha, schlürfen Minztee in einer der Teestuben und finden in dieser typischen Stadt im Kaukasus zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Je nach Planung können wir nachmittags einen Ausflug in die Region Göygöl machen. Göygöl, das Zentrum der Region, wurde früher Helenendorf genannt. Heute kann man hier die Spuren der deutschen Aussiedler entdecken. Wir fahren weiter in das Naturreservat Göygül und lassen uns verzaubern von der schönen vielfältigen Natur der Umgebung. Zurück in Gandscha wollen wir mal die Beine baumeln lassen und einfach das tun wonach uns der Sinn gerade steht.

Tag 8

Im Norden Aserbaidschans

Gandscha – Scheki. Ankunft und Übernachtung Scheki.

So langsam erfahren wir eine gewisse Regelmäßigkeit des Reisens. Wir gewöhnen uns an die Andersartigkeit, genießen die Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit der Menschen, freuen uns über die wunderbare Natur. Nach zwei Tagen in der nordwestlichen Region von Aserbaidschan, beginnen wir heute nun unsere zweite Reiseetappe (ca. 145 km). Nach dem Frühstück brechen wir gen Norden auf mit dem Tagesendziel Scheki. Die Region um die Stadt Scheki zeichnet eine üppige Natur, eindrucksvolle Bergpanoramen und Bergdörfer aus - Heimat unterschiedlichster ethnischer Minderheiten.

Nach Ankunft besuchen wir in Scheki den großen Basar und nehmen uns Zeit, die Stadt, die einst den Händlern entlang der Seidenstraße eine willkommene Herberge bot, auf eigene Faust zu erkunden.

Tag 9

Der Norden des Landes

Scheki und Umgebung. Übernachtung Scheki.

Wir genießen die wunderbare Natur und Lage am Fuße des Großen Kaukasus. In der Umgebung gibt es einiges zu sehen: Die Festung aus dem 18. Jh. mit Khan-Palast und Museen sowie die sogenannten Karawansereien, die heute teilweise wieder als Hotel genutzt werden. Vor allem Pahlava-Läden findet man überall am Wegesrand von Scheki.

Heute liegt das Besondere im Detail genauer gesagt im Glas: Wir besuchen einen Shebeke Workshop (Glasmalerei).

Tag 10

Schemacha – Entlang der historischen Region Schirwan

Scheki – Lahic - Schemacha. Übernachtung in Schemacha.

Wir verabschieden Scheki und fahren in Richtung dem ca. 200 km entfernten Schemacha im Nordosten Aserbaidschans, einer dichtbewaldeten Bergregion im Großen Kaukasus. Dort verbringen wir unsere vorletzte Reiseetappe bevor wir nach Baku aufbrechen. Nach ca. 160 km biegen wir von der gut befahrbaren Landstraße ab und haben noch 20 km Schotterpiste in die Berge vor uns. Ziel ist das malerische Dorf Lahic. In den traditionellen Metall- und Teppichwerkstätten wird hier in der x-ten Generation noch das Handwerk ausgeführt. Im Dorf gibt es ein antikes Hamam - wer Lust hat kann dort, wo sich bereits vor Jahrhunderten die Dorfbewohner gebadet haben, ein Bad nehmen und den Schotterstaub abwaschen bevor wir nach Schemacha weiterfahren.

Tag 11

Puschkin und die Königin von Schemacha – Im Schirwan

Übernachtung in Schemacha.

An diesem Tag wollen wir thematisch über die Rolle Russlands, in Vergangenheit und in Gegenwart, im gesamtkaukasischen Kontext nachdenken. Kein geringerer als Puschkin soll dabei im Mittelpunkt unserer Überlegungen stehen. Der Dichter wurde im Jahr 1820 von der zaristischen Regierung in den Kaukasus verbannt, seine Dichtung wurde vom Zaren als radikalisierend eingestuft. Weit entfernt von Moskau entdeckte Puschkin den Großen Kaukasus als Nährboden für Recherchen und Begegnungen und beschreibt die von ihm so intensiv empfundenen Naturschönheiten, die er in seinen Gedichten festhielt. Der Schemacha Bezirk ist nicht nur für seine reichhaltige Natur, sondern auch für seine alte Geschichte interessant.

Tag 12

Baku – Aufbruch in die Moderne

Transfer nach Baku und Stadtrundgang. Übernachtung Baku.

Heute brechen wir auf nach Baku und fahren ca. 200 km bevor wir die aserbaidschanische Hauptstadt erreichen. In den folgenden Tagen wollen wir herausfinden, wie Bakuer leben und wohnen.

Wir beziehen nach Ankunft unsere Unterkunft. Zunächst führt uns ein Spaziergang durch die Altstadt von Baku in ein Labyrinth verwinkelter Gassen. Wir bummeln auf dem Fontänenplatz, wo das Herz von Baku schlägt und gehen an der beschaulichen Uferpromenade spazieren und kommen in Baku an.

Tag 13

Feuer - Abscheron Bezirk

Abscheron Halbinsel und Ateschgah Tempel. Übernachtung Baku.

An diesem Tag besuchen wir die Abscheron Halbinsel und den Ateschgah Tempel. Hier brennt das ewige Feuer des Zarathustra - und man hat einen herrlichen Blick auf Baku und das Kaspische Meer.

In Baku gibt es außerdem zahlreiche Museen und Galerien, in denen man sich dem kulturellen Erbe Aserbaidschans nähern kann. Aserbaidschan – wenn es überhaupt Aufmerksamkeit findet – wird vornehmlich mit Erdöl und Islam in Verbindung gebracht. Oftmals existieren sowohl in der aserbaidschanischen Öffentlichkeit als auch in der Wahrnehmung Aserbaidschans im Ausland einseitige Bilder, die der religiösen Vielfalt nicht unbedingt gerecht werden. Hier in Baku versuchen wir den Hintergründen und Tatsachen auf die Spur kommen.

Tag 14

Einfach Baku

Tag in Baku zur freien Zeiteinteilung. Übernachtung Baku.

In Reisebeschreibungen wird Baku gerne mit dem Kontrast von alt und neu beschrieben. Das erscheint oft als ein etwas bemühter Ansatz, denn wo prallen Traditionen und Modernisierung nicht aufeinander? Trotzdem fallen diese Kontraste in Baku so stark auf wie an wenigen anderen Orten. Heute sind Sie auf Entdeckungsreise in Baku. Gehen Sie spazieren oder tauchen Sie ab in die Sehenswürdigkeiten dieser Stadt.

Abhängig von den Flügen wollen wir uns beim gemeinsamen Abendessen voneinander verabschieden. Für den Transfer zum Flughafen ist gesorgt.

Tag 15

Abschied

Abreise – Baku/Aserbaidschan – Deutschland.

Wir sorgen für Ihren Transfer zum Flughafen in Baku und Sie fliegen zurück nach Hause.

  • Freitag, 06.10.2017 bis Samstag, 21.10.2017
    BUCHEN
  • Unsere Leistungen:

    • Beantragung und Beschaffung des Visums für EU-Bürger und Schweizer (Dauer ca. 5 Wochen) sowie Visumgebühr. Bitte beachten Sie: Pässe mit Einreisevermerk der Republik Berg-Karabach erhalten kein Visum für Aserbaidschan. 
    • Linienflug ab/an Deutschland – Tbilisi, Georgien inklusive Rail & Fly. Der Abflugort sowie entsprechende Anreisewege werden für jeden Teilnehmer individuell zusammengestellt. Sie haben damit die Möglichkeit, Ihren gewünschten Abflugort anzugeben.
    • Linienflug ab Baku, Aserbaidschan - Deutschland inclusive Rail & Fly.
    • Flughafentransfer im Reiseland: Wir holen Sie vom Flughafen ab und bringen Sie für Ihre Abreise zum Flughafen.
    • Reiseetappen: Wir reisen in einem Kleinbus.
    • 14 Übernachtungen: Sie übernachten in kleinen privaten sowie landestypischen Unterkünften inkl. Verpflegung.
    • Versicherungsschutz während der Reise: Sie sind durch uns versichert durch eine Reiserücktrittskosten- und Auslandsreisekrankenversicherung.
    • Leistungen der Anbieter vor Ort: Alle Leistungen vor Ort sind im Reisepreis enthalten. 

     

    Näheres zu den benötigten Reisedokumenten zu allen Reisen teilen wir Ihnen mit der Buchungsbestätigung mit. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 4 Personen. Bei einer Gruppenanfrage ist auch ein individueller Reisetermin möglich.